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Update 22:22


Asylum Rights Evolution

Um 14:00 haben Asylum Rights Evolution ihre 3. Pressekonferenz gegeben. Die verlesene Pressemitteilung könnt ihr hier sehen.

Heute gab es zudem ein weiteres Gespräch der Aktivisten mit Kirchenvertreter_innen. Diese werden den Protest auf dem Vorplatz der Kirche vorerst bis Donnerstag Mittag dulden. (Schriftliche Auflagen von der Polizei erwarten wir morgen.) Allerdings ist am Mittwoch Angela Merkel in der Nähe, deshalb ist hier an diesem Tag die Bundeskriminalpolizei zuständig. Was das bedeutet, ist noch unklar. Mittwoch Abend will der Kirchenrat evtl. noch einmal zur Frage der Duldung diskutieren.

Kommt zur Gedächtniskirche, übernehmt Schutzschichten, baut mit uns die neue Unterstützungsstruktur auf!

Solidarisch
Support-Struktur

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7. Pressemitteilung


Asylum Rights Evolution

Der Rückzug vom Alexanderplatz ist ein strategischer Rückzug. Aber die Kirche wollte uns nicht schützen – nach Diskussionen mit ihnen haben sie uns damit gedroht, die Polizei zu rufen, wenn wir nicht den Ort verlassen. Sie haben uns Essen und Geld angeboten, und wir haben abgelehnt, weil wir nicht dafür gekommen sind. Wir sind für Schutz gekommen. Da sie sich geweigert haben, uns zu schützen, und damit gedroht haben, die Polizei zu rufen, um uns ins Gefängnis zu stecken, haben wir die Kirche verlassen. Und wir protestieren gegen diese Akte der Kirche, die uns eigentlich schützen sollte. Wir werden auf dem Vorplatz der Kirche bleiben, bis unsere Forderungen positiv berücksichtigt werden. Wir werden hier bleiben, bis wir unsere Rechte bekommen, das heißt den Paragraphen 23.

Wegen unserer Hautfarbe und als Afrikaner werden wir von den Behörden und von der Kirche diskriminiert und mit der Polizei bedroht. Dieser Vorfall hat das…

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Testimony: Refugee riot in the closed detention camp Békéscsaba


no border serbia

 Most of the asylum seekers in Hungary are kept in closed camps, forced to wait in detention for the result of their asylum claim. There are also so called “open camps”, where asylum seekers are placed[1]. The decision on whether a refugee will be brought to an open or a closed camp, depends on her or his country of origin but also on the gender. Generalizing the cases of persons from same countries, refugees from states that have better chances to get asylum in Hungary (like Eritrea, Afghanistan and other countries) are ‘accommodated’ in open camps for asylum seekers, whereas others, whose asylum chances are considered to be bad due to their state of origin, are kept in detention for a uncertain period of time. The capacities of the immigration jails are: around 200 in Debrecen, around 200 in Békéscsaba, and around 130 people in Nyírbátor. This is a permanent…

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Israel: Pictures of the Refugee Uprise


Medienberichte und Realität #hh2112


Die deutsche Volkskrankheit: Polizeibrutalität


Tristantra

Die Rote Flora kennt man gut in Hamburg. Das ehemalige Theater ist bereits seit 1989 ein autonom besetztes Kulturzentrum der linken Szene und wie jeder weiß, ist diese Szene in Hamburg nicht nur maßgebend, sondern in vielen Teilen der Stadt auch dominierend. Nicht nur der traditionell linke Fanverband des Fußballvereins St.Pauli, ein großer Teil der Bevölkerung ist linksorientiert, was sich nicht zuletzt in der unglaublichen Größe von Demonstrationen in Solidarität mit Flüchtlingen aus Lampedusa zeigt.
Demonstrationen sind in Hamburg Alltag. Die hamburger Polizei kann man als eine der erfahrensten in Sachen Demonstrationen in Deutschland bezeichnen. Ob eine Demonstration friedlich oder gewaltvoll verläuft, die Polizei Hamburg hat alles schon erlebt.

So auch am Samstag, dem 21. Dezember. 7300 Menschen laut Polizeiangaben, mehr als 10.000 laut Angaben der Veranstalter, hatten sich versammelt um gegen die Auflösung der Roten Flora, für die Rechte von Flüchtlingen und gegen die Räumung der sogenannten „Esso Häuser“…

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Strike! Migrant workers in Italy warn TNT about company plans and raise their voice against immigration law


Logo_TNTThe night between the 28th and 29th of November the logistics workers of the main TNT warehouses in Italy, organized by SiCobas and AdlCobas, went on strike for two hours, to send a signal to the executives of the multinational on-strike1and to its corporate restructuring plan that includes substantial cuts to the workforce. A signal aiming at opening a negotiation in which the voice of workers intends to make itself heard.
A signal which however goes well beyond the specific situation that these workers, the vast majority migrants, are living within the warehouses they work in. As well explained by Mourad , Mustapha and Sami, theirs is also a signal against a condition characterized by the institutionalized blackmail of residence permits, temporary contracts and  the cooperative system that in addition to acting as modern day foreman often doesn’t not even pay their contributions. A signal given to the boss who…

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