Archiv für Flucht und Co.

13. und 14.09. Civil Rights for Refugees! „Aufruhr ist die Sprache der Ungehörten.“ (Dr. Martin Luther King) Gauck,Henkel, Wowereit & Co!


Berlin feiert den 50. Jahrestag des Besuches von Martin Luther King … Ob allerdings die neuesten Statements von Henkel und Co den Forderungen Kings Rechnung tragen, wage ich zu bezweifeln …

NEIN zur ASYLRECHTSVERSCHÄRFUNG!

Instrumentalisierung von Dr. Martin Luther King durch Wowereit, Henkel und Gauck  stoppen! Für eine Welt ohne Rassismus, Nationalismus, Ausgrenzung und mit gleichen Menschenrechten für alle!

Den 50. Jahrestag des Besuches des Schwarzen Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King in Berlin nehmen Vertreter_innen der herrschenden Politik  zum Anlass, sich als vermeintliche „Demokraten“, „Bürger_innenrechtler“ und „Antirassisten“in Szene zu setzen.

Samstag: Offener Empfang 14.00 Uhr Rotes Rathaus Gastgeber und Grußwort Innensenator Henkel auf dem Empfang zum 50. Jahrestag des Berlin-Besuchs von Dr. Martin Luther King; Festsaal Berliner Rathaus, 10117 Berlin

Sonntag Festgottesdienst: ab 09.30 Uhr angemeldete Kundgebung vor der Marienkirche am Alexanderplatz oder geht in den Festgottesdienst, an dem Wowereit und Gauck (http://www.marienkirche-berlin.de/c_2_3_55.php?ID=246) zum 50. Jahrestag des Berlin-Besuchs von Dr. Martin Luther King teilnehmen wollen

Civil Rights for Refugees! „Aufruhr ist die Sprache der Ungehörten.“(Dr. Martin Luther King)

Instrumentalisierung von Dr. Martin Luther King durch Wowereit, Henkel und Gauck  stoppen! Für…

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The case of Jimmy C.


http://youtu.be/WdmtSIwHNXA

Solidarität mit den hungerstreikenden Flüchtlingen am Brandenburger Tor


Rund 20 Flüchtlinge begannen am 24. Oktober 2012 vor dem Brandenburger Tor mit einem unbefristeten Hungerstreik, um auf die untragbare Situation hinzuweisen, unter denen Flüchtlinge in Deutschland leben müssen.

Sie fordern:

Abschaffung des Abschiebegesetzes

Anerkennung ALLER Asylsuchenden als Politische Flüchtlinge

Abschaffung der Residenzpflicht

Abschaffung der Lager und Sammelunterkünfte für Flüchtlinge.

mehr:

http://moveandresist.wordpress.com/2012/10/30/solidaritat-mit-den-hungerstreikenden-asylsuchenden-fluchtlingen-gefluchteten-in-berlin/

Offener Brief an den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit zur Situation der hungerstreikenden Flüchtlinge am Brandenburger Tor


Per Mail erhalten. Bitte um Unterstützung, wenn’s geht, unter eigenem Namen … Vielleicht fällt ja jemand noch ein weiterer Adressat ein …

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wowereit,
sehr geehrte Damen und Herren,

bitte handeln Sie: sofort und umfassend. Menschen vor dem Brandenburger Tor befinden sich in Lebensgefahr. Der Hungerstreik der Refugee Protest Aktivisten ist politisch und friedlich. Die Maßnahmen der Polizei vor Ort (u.a. Entwendung von Schlafsäcken und Isomatten) bringt die Hungerstreikenden in unmittelbare Lebensgefahr.

Ich appelliere an Ihre Menschlichkeit, Empathie und Ihre Mitverantwortung in dieser sehr kritischen Situation.

Die Flucht vor Verfolgung, Folter, Gefängnis, Tod, Krieg und Unterdrückung sowie wirtschaftlicher Not ist auch durch unsere europäische Aussenpolitik und Exportwirtschaft bedingt. Wie können Sie Menschen, die friedlich für Menschenwürde und universelle Menschenrechte mahnen und dabei sogar ihr Leben einsetzen (Hungerstreik bei Minustemperaturen!) so begegnen?

Bitte veranlassen Sie persönlich die höchste Priorität in dieser Angelegenheit.

Berlin ist eine weltoffene europäische Metropole. Bitte zeigen Sie, dass wir uns in dieser Stadt auch unserer Verantwortung für die Welt bewusst sind. Wir dürfen uns nicht länger dem Leid und der Ungerechtigkeit in der Welt verschließen. Diese Menschen setzen ihr Leben dafür ein, anderen dieses Schicksal zu ersparen und für menschenwürdige Flüchtlingsgesetze für Alle zu kämpfen und sie verdienen unsere uneingeschränkte Solidarität! Bitte agieren Sie menschlich und NICHT nur nach Vorschrift. Es gibt eine höhere Gewalt und eine höhere Instanz der Moral und Ethik.

Die Flüchtlinge zeigen uns, was wir in der Welt anrichten, diese Menschen sind hunderte Kilometer marschiert und bringen die Botschaft der Menschlichkeit zu uns und auch die Botschaft der Verantwortung. Unserer Verantwortung.

Ich bitte Sie, im Namen vieler Bürger, den Menschen nicht auch noch das Letzte zu nehmen was sie besitzen, die Menschenwürde und tun Sie alles, um die bestehende Lebensgefahr abzuwenden! Bei eisigen Temperaturen einem Menschen das letzte Wärmende zu nehmen, kann nicht in Ihrem Sinne sein.
Mit freundlichen Grüßen,

F. Z. Raffel“
Arbeitsgruppe Aufklärung & Solidarität #as13
web: http://occupyberlin.info/blog/ag-as13/ (leider … bisher? … kein Link zum Offenen Brief)

Hinweis:
Kopie eMail vom 30.10.2012 um 13:47 Empfänger:
presse-information@senatskanzlei.berlin.de, der-regierende-buergermeister@senatskanzlei.berlin.de, Direktion3@polizei.berlin.de

Telefon: (030) 9026-3015 (Senatskanzlei Regierender Bürgermeister Berlin)

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#occupy

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