Archiv für Frankfurt

Hallo Frankfurt!


Vom 30 Mai bis zum 1. Juni versammeln sich Aktivist_Innen aus ganz Deutschland zu Aktionstagen in Frankfurt, um unter anderem gegen das Krisenregime der Europäischen Union zu protestieren.

An den zwei Tagen finden zahlreiche Aktionen, Veranstaltungen, Kundgebungen und Asambleas statt. Frankfurt wird zu einem Zentrum der politischen Protestaktionen und des kritischen Austauschs.

Was aber halten die in Frankfurt lebenden Menschen von Blockupy?
Was sind ihre Ansichten, Meinungen? Wo trifft uns Kritik, wo finden wir Solidarität?

Um einen breiten und öffentlichen Dialog zu diesen Fragen zu starten, laden wir

am Freitag, 31.05.2013
um 17 Uhr
an der Konstabler Wache

zu einer Asamblea ein, also zu einer Versammlung bei der sich Menschen gleichberechtigt austauschen können. Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, zu Wort zu kommen, die eigene Meinung mitzuteilen, Fragen zu stellen.

Kommt vorbei, hört zu, redet mit! Wir freuen uns darauf.

Die Berliner Asamblea AG

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„Der Schritt vom öffentlichen Protest zum Zivilen Ungehorsams ist nötig!“ #blockupy2013


Blockupy-Aktive kündigen massenhafte Blockade der EZB an

* „Der Schritt vom öffentlichen Protest zum Zivilen Ungehorsams ist nötig!“

Mit einer massenhaften Blockade der Europäischen Zentralbank in
Frankfurt am Morgen des 31. Mai wollen Aktive des bundesweiten
Blockupy-Bündnisses ein nachdrückliches Zeichen gegen die europaweite
Verarmungspolitik setzen. „Unser Ziel ist es, die EZB so effektiv wie
möglich zu blockieren und ihren Alltag zu stören. Mit Sitz- und
Stehblockaden werden wir alle Korridore zum Eurotower dicht machen“,
kündigte Blockupy-Sprecherin Ani Dießelmann an. „Der Schritt vom
öffentlichen Protest gegen die Krisenpolitik zum Widerstand mit Mitteln
des Zivilen Ungehorsams ist nötig!“

Die EZB steht wie bereits im vergangenen Jahr im Fokus der
Blockupy-Proteste, da sie nicht nur die europäische Krisenpolitik
symbolisiert, sondern nach Ansicht des Bündnisses als Teil der Troika
mit der EU-Kommission und dem IWF ein unmittelbarer Akteur verheerender
Kürzungsprogramme ist. Die Blockade richtet sich ausdrücklich nicht
gegen die Beschäftigten der EZB und in den Bankentürmen.

Die Aktivistinnen und Aktivisten werden von mehreren Punkten aus ins
Bankenviertel strömen. Zugleich rufen sie dazu auf, in kleinen Gruppen
möglichst nah an den Eurotower heranzukommen. „Wir werden die EZB auf
unterschiedlichen Wegen erreichen und sie umzingeln. Dabei lassen wir
uns nicht von Polizeikräften abhalten“, sagte Blockupy-Sprecher Roland
Süß. „Wenn uns die Polizei Gitter und Zäune in den Weg stellt, werden
wird diese Absperrungen in unsere Blockaden einzubeziehen.“ Der
öffentliche und nicht-eskalative Charakter der Aktion solle gerade auch
jenen Menschen eine Teilnahme erleichtern, die bisher noch keine
Erfahrungen mit zivilem Ungehorsam haben.

Wenn die EZB blockiert ist, werden die Aktivistinnen und Aktivisten am
späten Vormittag des 31. Mai einige exemplarische Profiteure der Krise
mit Flashmobs und bunten Aktionen aufsuchen: Die Deutsche Bank, die
Textilgeschäfte der Zeil, die Immobilienwirtschaft und der Frankfurter
Flughafen („Deportation Airport“) stehen laut Blockupy für eine Politik
des globalen Hungers, für die Ausbeutung von Menschen und
Naturressourcen, für Niedriglohn-Arbeit, soziale Ausgrenzung,
Wohnungsnot und eine rassistische Abschiebepolitik.

Die Mobilisierung zu den Aktionstagen läuft auf Hochtouren, bereits
jetzt es gibt zahlreiche Anmeldungen für Camp und Anreise. Bundesweit
finden Aktionen und Veranstaltungen zur Mobilisierung statt.

Hinweis für die Medien:
Die Blockade der EZB wird vom Bündnis öffentlich und offen angekündigt,
Pressevertreterinnen und -vertreter sind daher an den einzelnen Punkten
gerne gesehen.

Blockupy Düsseldorf 6. Juni bis 9. Juni <<Facebook


via https://www.facebook.com/events/384928874875876/

6. Juni um 15:00 bis 9. Juni um 21:00

Camp Occupy Düsseldorf

Von 6. Juni bis zum 9. Juni finden in Düsseldorf weitere Blockupy Aktionstage statt. Platz für Schlafgelegenheiten gibt es genug, einfach Zelt, Isomatte und Schlafsack mitnehmen. Wir haben noch ein paar Reserve Zelte, jedoch nicht sehr viele…

Der folgende Aufruf ist bewusst stark an den Aufruf für Blockupy Frankfurt angelehnt und wurde nur in wenigen Punkten neu formuliert, da er aus der Aktionskonferenz im Februar hervorgegangen ist:

Blockupy Düsseldorf – Widerstand gegen die autoritäre Krisenpolitik der EU – Für internationale Solidarität und Menschenrechte.

Wir rufen auf zu weiteren Protesten gegen das Krisenregime der Europäischen Union vom 6. – 9. Juni in Düsseldorf. Im Mai wurden die Versammlungen von Blockupy Frankfurt größtenteils verboten und durch die Polizei verhindert. Nach diesen tiefen Einschnitten in die Grundrechte tausender Teilnehmer haben wir eine sehr kraftvolle, laute, bunte und friedliche Demonstration ins Bankenviertel erlebt.
Um an die europäischen Tage des Protests anzuknüpfen, wollen wir im Rahmen dezentraler Aktionstage den Widerstand in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen tragen. Die Metropole Düsseldorf ist nach Frankfurt am Main zweitwichtigster Banken- und Börsenplatz in Deutschland – rund 170 Banken haben eine Filiale oder ihre Zentrale in Düsseldorf. Auch zahlreiche Konzerne haben hier ihren Sitz, z.B. Monsanto Deutschland, L’Oréal Deutschland, Vodafone Deutschland, die Metro AG, E.ON, Rheinmetall, Henkel, E-Plus und die ERGO Versicherungsgruppe. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit nationalistischen Parolen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Prekären in Deutschland und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Wir setzen dagegen ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren. Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren, die Banken blockieren und die öffentlichen Plätze in Düsseldorf besetzen – wir sind BLOCKUPY!

Die Revolten in Nordafrika brachten im vergangenen Jahr ein jahrzehntelang zementiertes Machtgefüge ins Wanken. Dieses Signal des Aufbruchs ging um die Welt, hat inspiriert und Mut gemacht. Auch in den USA und in Europa wurden Zelte zum Symbol des Protests. Zehntausende eroberten in Spanien die zentralen Plätze und forderten „Echte Demokratie!“. In Tel Aviv wurden ganze Straßenzüge in ein Camp verwandelt; große Demonstrationen stellten die steigenden Lebenshaltungskosten in den Mittelpunkt. In Griechenland kam es wegen der Spardiktate und neoliberalen Zumutungen zu massenhaftem Aufruhr und einer Reihe von Generalstreiks.

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